Proof.
M ist eine C1 -Fläche, denn wenn ψ:Rn-1×I → R definiert ist durch
ψ(x):=r(xn)2-∑ i<nxi2 , so gilt:
|
|
M = {x∈Rn ; xn∈I und ψ(x) = 0}
|
|
|
und ∇ψ(x) = (
-2x1,...,-2xn-1,2r(xn)r'(xn))≠0 für x∈M .
Betrachte nun den Fall n=3 . Eine Parametrisierung von M bis
auf eine H2 -Nullmenge ist gegeben durch:
Damit gilt unter Verwendung von bemerkung:5-14
|
|
| |
f dH2 =
| |
f∘γ|∂zγ∧∂θγ| dL2.
|
|
|
Wegen
folgt dann ∂zγ•∂θγ= 0 und
damit:
|
|
|∂zγ∧∂θγ| =
|∂zγ|·|∂θγ|
= sqrt(1+r'2)·r
|
|
|
Betrachte nun ein beliebiges n≧3 . Sei ϭ:
G⊂Rn-2 → Rn-1 die Parametrisierung eines
Flächenstücks von ∂B1n-1(0) . Definiere
|
|
γ(z,y):= |
|
, also
∂z y =
|
|
und
∂yjγ=
|
|
,
|
|
|
d. h
Da ϭ·∂jϭ= ∂j(|ϭ|2/2) = 0 ,
sieht man leicht, dass
Hieraus folgt
Wir erhalten, dass für jedes f , welches auf dem Flächenstück von
γ lebt, also außerhalb des Bildes von γ
verschwindet,
|
| |
| | |
| |
f dHn-1
=
| |
f∘γ sqrt( det(DγTDγ))
dLn-2 |
|
|
| | |
| |
r(z) sqrt(1+r'(z)2)
| |
f(r(z)ϭ,z)
sqrt( detDϭT Dϭ) dHn-2 dL1(z).
|
|
| |
|
|
Das innere Integral kann geschrieben werden als
womit eq:apfel für Funktionen f auf Flächenstücken
gezeigt wäre. Benutzen wir als ϭ die Abbildung γ1
aus der Bemerkung in lemma:5-12 (Umkehrung der
stereographischen Projektion), so ist M∖{en} ein
Flächenstück, und die Behauptung ist bewiesen. Bei Verwendung
anderer Parametrisierungen (siehe sect:4-16) muss man f
wie in sect:5-9 auf endlich vielen Flächenstücken zerlegen.
|