Representation of tangent spaces Representation of tangent spaces
Surfaces in  Rn  Surfaces in  Rn 
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© 2001-2007 Prof. Dr. Hans Wilhelm Alt, University Bonn, Germany

Proof of equivalences

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Proof satz:5-4-(i)  ==>  satz:5-4-(ii). Es ist  D γ(y0) (Rm) = Tx0(M)  ein  m -dimensionaler Unterraum nach sect:tangentialraum. Wir betrachten die Zerlegung  Rn=Rm×Rn-m  mit
x=(y,z),     y∈Rm,     z∈Rn-m,
yi=xi für i=1,...,m ,     zj=xm+j für j=1,...,n-m ,
sowie die Projektion  P:Rn → Rm  definiert durch  P(y,z):=y .

Sei nun  Q:Rn → Rn  irgendeine lineare orthogonale Transformation mit der Eigenschaft

[eq:5-orthogonal-transformation]
P(Q(Tx0(M)))=Rm .
Dann ist  P ∘Q  injektiv auf  Tx0(M)=Dγ(y0)(Rm)  und  τ:= P ∘Q ∘γ:   D → Rm  ist  k -mal stetig differenzierbar. Die Ableitung
D τ(y0) = P ∘Q∘D γ(y0)
ist injektiv, da  P ∘Q  injektiv auf  Tx0(M) = Dγ(y0)(Rm)  ist. Nach dem Satz von der inversen Abbildung (siehe Analysis II) hat  τ  lokal in  y0  eine  k -mal stetig differenzierbare Inverse  τ-1 .

Sei also  D'⊂D  offen und zusammenhängend mit  y0∈D' , so dass  τ:D' → D̃:=τ(D')  ein  Ck -Diffeomorphismus ist. Sei nun

G := Q ∘γ∘τ-1:D̃ → Rn .
Dann ist auch  G   k -mal stetig differenzierbar. Außerdem ist  P(G(y))= τ∘τ-1 (y) = y , d. h. es gibt ein  k -mal stetig differenzierbares  g  mit
G(y) = (y,g(y)) .
Genauer gesagt:  P(G(y))=y  bedeutet  Gi(y)=yi  für  i=1,...,m  und  g(y)=(g1(y),...,gn-m(y))  ist definiert durch  gj(y)=Gm+j(y)  für  j=1,...,n-m .

Für  y∈D̃  ist dann  x:=γ∘τ-1(y)∈M  mit

Q(x)=G(y)=(y,g(y)).
Damit ist satz:5-4-(ii) für die Menge  D̃  gezeigt, wenn man noch  Ũ  geeignet wählt.

Zur Bemerkung 1:  Dγ(y0)  ist injektiv, d. h. die Vektoren  ∂1γ(y0),...,∂mγ(y0)  sind linear unabhängig. Daher gibt es  1≦i1<...<im≦n , so dass die Matrix  (∂jγik(y0))j,k=1,...,m  invertierbar ist. (Zur Erklärung: Mit Hilfe des Dachprodukts (siehe Kapitel chap:DifferentialForms)) ist  ∂1γ(y0)∧...∧∂mγ(y0)≠0 , was zur behaupteten Eigenschaft äquivalent ist.) Wähle dann  im+1,...,in  so, dass  {i1,...,in}={1,...,n} . Dann definiert

Q(x):=(xik)k=1,...,n
eine Permutationsmatrix (d. h. eine spezielle orthogonale Transformation) mit
P(Q(∂jγ(y0))) = (∂jγik(y0))k=1,...,m .
Also ist die Eigenschaft eq:5-orthogonal-transformation erfüllt, und damit die Bemerkung bewiesen.

Zur Bemerkung 2:  Dγ(y0)  ist injektiv. Wähle eine Orthonomalbasis  {τ1,...,τm}  von  Tx0(M)  (z.B. mit Hilfe des GRAM-SCHMIDT'schen Orthogonalisierungsverfahrens), und ergänze zu einer Orthonormalbasis  {τ1,...,τn}  des  Rn . Dann gibt es genau eine lineare Abbildung  Q:Rn → Rn  mit  Q(τi)=ei  für  i=1,..., n , die dann eine orthogonale Transformation ist.

Proof satz:5-4-(ii)  ==>  satz:5-4-(i). Trivial. Setze  γ(y):= Q-1(y,g(y)) .

Proof satz:5-4-(ii)  ==>  satz:5-4-(iii). Trivial. Setze  ϕ̃(x) := (xm+i-gi(x1, ..., xm))i=1, ...,n-m  und  ϕ:= ϕ̃ ∘Q-1 .

Proof satz:5-4-(iii)  ==>  satz:5-4-(ii). Nach Voraussetzung ist  Dϕ(x0):Rn → Rn-m  surjektiv, also ist  T:=ker(Dϕ(x0))  ein  m -dimensionaler Unterraum. Wähle nun zu  T  (wie im Beweis der Bemerkung 2 zu  Tx0(M) ) eine orthogonale Transformation  Q  mit  Q(T)=Rm×{0}  und definiere
f(y,z):=ϕ∘Q-1(y,z) für (y,z)∈Rm×Rn-m (=Rn) .
Mit  (y0,z0):=Q(x0)  ist dann  f(y0,z0)=0  und
Df(y0,z0)=Dϕ(x0)∘Q-1
und für alle  (y,z)∈Rm×Rn-m 
Df(y0,z0)(y,z) = 0 <==> Q-1(y,z)∈T <==> z=0 .
Damit ist  Dzf(y0,z0):Rn-m → Rn-m  bijektiv. Nach dem Satz über implizite Funktionen (siehe Analysis II) lässt sich die Nullstellenmenge von  f  nahe  (y0,z0)  als Graph schreiben.

Proof satz:5-4-(ii)  ==>  satz:5-4-(iv). Trivial. Setze  τ(y,z):=(y,g(y)+z) . Es ist   det Dτ(y,z) = 1 .

Proof satz:5-4-(iv)  ==>  satz:5-4-(iii). Trivial. Ist  P̃  die Projektion auf  Rn-m ,  P̃(y,z):=z , so setze  ϕ=P̃∘τ-1 . Dann ist  P̃=ϕ∘τ  und damit  P̃=Dϕ(τ(y,z))∘Dτ(y,z)  surjektiv. Dann muss auch  Dϕ(τ(y,z))  surjektiv sein.

Version 1.7
H.W. Alt - 02.01.2007

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