Proof satz:5-4-(i) ==> satz:5-4-(ii).
Es ist D γ(y0) (Rm) = Tx0(M)
ein m -dimensionaler Unterraum nach sect:tangentialraum.
Wir betrachten die Zerlegung Rn=Rm×Rn-m mit
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yi=xi für i=1,...,m ,
zj=xm+j für j=1,...,n-m ,
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sowie die Projektion P:Rn → Rm definiert durch P(y,z):=y .
Sei nun Q:Rn → Rn irgendeine lineare orthogonale
Transformation mit der Eigenschaft
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[eq:5-orthogonal-transformation] |
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Dann ist P ∘Q
injektiv auf Tx0(M)=Dγ(y0)(Rm)
und τ:= P ∘Q ∘γ: D → Rm
ist k -mal stetig differenzierbar. Die
Ableitung
ist injektiv, da P ∘Q injektiv auf
Tx0(M) = Dγ(y0)(Rm) ist.
Nach dem Satz von der inversen Abbildung (siehe Analysis II)
hat τ lokal in y0 eine k -mal stetig differenzierbare Inverse
τ-1 .
Sei also D'⊂D offen und zusammenhängend mit y0∈D' , so
dass τ:D' → D̃:=τ(D') ein Ck -Diffeomorphismus ist.
Sei nun
Dann ist auch G k -mal stetig differenzierbar. Außerdem ist
P(G(y))= τ∘τ-1 (y) = y ,
d. h. es gibt ein k -mal stetig differenzierbares
g mit
Genauer gesagt: P(G(y))=y bedeutet
Gi(y)=yi für i=1,...,m und
g(y)=(g1(y),...,gn-m(y)) ist definiert durch
gj(y)=Gm+j(y) für j=1,...,n-m .
Für y∈D̃ ist dann
x:=γ∘τ-1(y)∈M mit
Damit ist satz:5-4-(ii) für die Menge D̃ gezeigt,
wenn man noch Ũ geeignet wählt.
Zur Bemerkung 1:
Dγ(y0) ist injektiv,
d. h. die Vektoren
∂1γ(y0),...,∂mγ(y0) sind
linear unabhängig. Daher gibt es 1≦i1<...<im≦n , so dass
die Matrix (∂jγik(y0))j,k=1,...,m
invertierbar ist.
(Zur Erklärung: Mit Hilfe des Dachprodukts
(siehe Kapitel chap:DifferentialForms)) ist
∂1γ(y0)∧...∧∂mγ(y0)≠0 ,
was zur behaupteten Eigenschaft äquivalent ist.) Wähle dann
im+1,...,in so, dass {i1,...,in}={1,...,n} .
Dann definiert
eine Permutationsmatrix
(d. h. eine spezielle orthogonale Transformation) mit
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P(Q(∂jγ(y0)))
= (∂jγik(y0))k=1,...,m .
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Also ist die Eigenschaft
eq:5-orthogonal-transformation erfüllt, und
damit die Bemerkung bewiesen.
Zur Bemerkung 2:
Dγ(y0) ist injektiv.
Wähle eine Orthonomalbasis
{τ1,...,τm} von Tx0(M)
(z.B. mit Hilfe des
GRAM-SCHMIDT'schen Orthogonalisierungsverfahrens),
und ergänze zu
einer Orthonormalbasis {τ1,...,τn} des Rn . Dann
gibt es genau eine lineare Abbildung Q:Rn → Rn mit
Q(τi)=ei für i=1,..., n , die dann eine orthogonale
Transformation ist.
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