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Proof.
Wir zeigen: Wenn f∘τ| detDτ| integrierbar ist, dann ist
f integrierbar und es gilt eq:4-12. Für die Rückrichtung
kann dieselbe Aussage dann auf τ-1 statt auf τ und
f̃=f∘τ| detDτ| statt f angewandt werden, denn
Zunächst sei f∘τ= ΧQ und Q eine Quadermenge mit
clos(Q)⊂U . Da Ln(∂Q)=0 und deshalb nach
Lemma lemma:4-10 auch Ln(τ(∂Q))=0 ist,
können wir ohne Einschränkung annehmen, dass Q abgeschlossen ist.
Dann ist
nämlich auch τ(Q) abgeschlossen und beschränkt, und deshalb
f= Χτ(Q) integrierbar.
Für lineares τ haben wir die Aussage von eq:4-12 schon
in Lemma lemma:4-11 bewiesen. Die Idee ist nun, ein
nichtlineares τ durch lineare Abbildungen zu approximieren.
Dazu zerlegen wir den Quader Q in Teilquader Qj mit
Dabei spielt es keine Rolle, wenn sich die Ränder der Qj
überlappen, da dies wie oben nur Nullmengen ergibt. Wir haben also
eine Zerlegung der Form
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Q =
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Qj ,
intr(Qi)∩intr(Qj) = ∅ für i≠j ,
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mit Quadermengen Qj . Wie im Beweis von Lemma lemma:4-10
können wir, indem wir ggf. die Quader nochmal geeignet unterteilen,
annehmen, dass
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rj:=
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(bij-aij)
≧
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(bij-aij) .
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Wir definieren das Zentrum des Quaders Qj durch
Sei ϱ> 0 . Wir können die Unterteilung so fein wählen,
dass rj ≦ϱ für jeden
Teilquader Qj .
Auf Qj definieren wir als lineare Approximation an τ
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ϭj(y):=τ(zj)+Dτ(zj)(y-zj).
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Für -1/2≦δ≦1/4 sei nun
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Qjδ :=
╳ i=1n[aij-δ(bij-aij),bij+δ(bij-aij)].
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Proposition proposition:4-13 liefert dann für gegebenes
δ>0 , falls ϱ klein genug, für alle Quader Qj
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ϭj(Qj-δ)⊂τ(Qj)⊂ϭj(Qj+δ) .
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| Verhalten kleiner Quader unter Transformation [fig:trafo-1] |
Es ist Ln(Qj-δ)=(1-2δ)n·Ln(Qj) und
analog Ln(Qj+δ)=(1+2δ)n·Ln(Qj) . Mit
Lemma lemma:4-10 und Lemma lemma:4-11 folgt
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(1+2δ)n
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| detDτ(zj)|Ln(Qj) |
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(1+2δ)n·
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| detDτ(zj)| dy .
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Analog gilt
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Ln(τ(Q))
≧(1-2δ)n·
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| detDτ(zj)| dy.
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Da τ stetig differenzierbar und det stetig ist, gilt
| detDτ(zj)- detDτ(y)|≦εϱ für alle y∈Qj
gleichmäßig in j ,
wobei εϱ → 0 für ϱ → 0 . Also ist,
eq:4-12leq mit der Dreiecksungleichung fortführend,
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(1+2δ)n (
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(| detDτ(y)|+ εϱ) dy ) |
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(1+2δ)n (
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| detDτ(y)| dy
+ εϱLn(Q) ) und analog |
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(1-2δ)n
(
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| detDτ(y)| dy - εϱLn(Q) ) .
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Für ϱ → 0 folgt εϱ → 0 .
Lasse dann δ gegen 0 gehen und erhalte
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Ln(τ(Q))=
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| detDτ(y)| dy,
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d. h. die Behauptung ist für f= Χτ(Q) bewiesen.
Also gilt dann auch wegen der Linearität des Integrals: Ist
f∘τ eine Treppenfunktion mit Quadern als Stufenmengen, so
ist f ∈L1(V;Y) und
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f dLn =
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f∘τ| detDτ| dLn .
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Sei nun f beliebig mit f∘τ| detDτ|∈L1(U;Y) . Wir
zeigen weiter unten, dass es dann eine Folge von Funktionen
fk:V → Y gibt, so dass fk∘τ Treppenfunktionen sind,
deren Stufenmengen abgeschlossene Quader in V sind,
und so dass
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fk∘τ| detDτ| → f∘τ| detDτ| in L1(U;Y) .
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Dann gilt nämlich aufgrund des oben Bewiesenen
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fk(x) dx =
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(fk∘τ)(y)| detDτ(y)| dy.
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Ebenso gilt eq:4-12k dann für |fk-fl|∘τ , d. h.
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|fk-fl|(x) dx =
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|fk ∘τ-fl∘τ| | detDτ| dLn.
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Da fk∘τ| detDτ| eine CAUCHY-Folge ist,
konvergiert die rechte Seite von eq:4-12kl gegen 0 für
k,l → ∞ . Also ist (fk)k∈N eine CAUCHY-Folge
in L1(V;Y) und hat einen Limes f̃∈L1(V;Y) . Mit Satz
satz:2-3 folgt die Existenz einer Teilfolge
(fki)i∈N , so dass fki → f̃ Ln -fast überall
für i → ∞ .
Lemma lemma:4-10 impliziert nun
fki∘τ → f̃∘τ
Ln -fast überall, und somit auch
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fki∘τ| detDτ| → f̃∘τ| detDτ|
Ln-fast überall.
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Wiederum nach satz:2-3, angewandt auf die Funktionen
fki∘τ| detDτ| , folgt dann
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f̃∘τ| detDτ|
= f∘τ| detDτ|
Ln-fast überall,
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und nach Lemma lemma:4-10, dass
Also konvergiert fk in L1(V) gegen f . Nun können wir in
eq:4-12k von fk zu f übergehen und erhalten die Aussage
eq:4-12.
Es bleibt zu zeigen, dass es eine Folge von Funktionen fk:U → Y
gibt, für die fk∘τ Treppenfunktionen mit
abgeschlossenen Quadermengen in V als Stufenmengen sind, so dass
eq:4-12appr gilt.
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| Ausschöpfung durch Kompakta [fig:trafo-2] |
Für m ∈N wählen wir nun Km⊂V kompakt mit
(Siehe Abbildung fig:trafo-2.)
Damit gilt (Anwendung von satz:2-3)
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ΧKm f∘τ| detDτ| → f∘τ| detDτ| in L1(V).
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Auf jedem Km ist | detDτ| nach unten durch eine positive
Zahl abgeschätzt. Deshalb ist nach dem Majorantenkriterium (Satz
satz:3-2,(iii)) ΧKm f∘τ integrierbar und
kann durch Treppenfunktionen (gm,l)l∈N approximiert
werden. Die Stufenmengen von gm,l können als abgeschlossene
Quader gewählt werden. Ebenso kann durch Zerlegung ereicht werden,
dass für eine Stufenmenge E entweder E∩Km≠∅ und
E⊂Km+1 oder E∩Km=∅ gilt. Setzt man
gm,l(y)=0 für y∈E mit E∩Km=∅ , so ergibt
sich eine bessere Approximation, da ΧKm (y)f∘τ(y)=0
für y∉Km . Dies ergibt eine neue Folge
(g̃m,l)l∈N , für die (g̃m,l∘τ-1)l∈N
eine Approximation von f bezüglich der Integralnorm ist. Für eine
passende Teilfolge (g̃m,lm)m∈N setze
Nach Konstruktion hat (fk)k∈N die gewünschten
Eigenschaften.
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