Proof sect:5-18-(3).
Wir beweisen auch diese Behauptung mit dem Maximumpinzip sect:5-16,
müssen dabei aber beachten,
dass dieses nur für beschränkte Gebiete gilt.
Also betrachten wir für b>0 die beschränkten Gebiete
Für λ∈R definieren wir harmonische Hilfsfunktionen
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wλ(x1,x2) := eλx1 cos(λx2)
= Re | ( | eλ(x1+i x2) | ) |
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Hinweis:
An der Funktion ũ:=u0+wπ/2
sieht man, dass für die zu beweisende Aussage
eine Wachtumsbedingung (in der Behauptung die Beschränktheitsbedingung)
nötig ist. Denn es ist zwar ũ(x)=u0 für x∈∂Ω
mit x1>0 , aber ũ(x) strebt nicht gegen u0 für
x∈Ω mit x1 → ∞ .
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Sei nun M>0 mit
Weiter können wir nach Voraussaetzung
zu ε>0 ein aε>0 so wählen, dass
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u(x)≦u0+ε für x∈∂Ω mit x1≧aε.
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Wir definieren eine Vergleichsfunktion durch
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v:=u0+ε+
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mit 0<λ<
| | , cε>0 .
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Wähle cε so groß, dass für
x∈Ω mit x1≦aε
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cεw-λ(x)
≧cεe-λaε cos(λ)≧M .
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Dann folgt
Sei δ>0 .
Wir behaupten: Für großes b>aε gilt
Nach eq:518-* gilt diese Ungleichung
auf ∂Ω , und
falls b groß genug gewählt wird
(abhängig von M , λ , δ ), gilt
und damit für x∈∂Ωb mit
x1=b
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u(x)≦u0+M
≦u0+δeλb cos(λ)
≦u0+δwλ(x)
≦v(x)+δwλ(x) .
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Damit ist eq:518-** bewiesen.
Da v+δwλ eine harmonische Funktion ist,
folgt nach dem Maximumprinzip sect:5-16, dass
für alle b , die groß genug sind. Also ist
Wir lassen nun δ gegen Null gehen und erhalten
Nach Definition von v folgt daraus
Dies gilt für alle ε>0 .
Lassen wir nun ε gegen Null gehen, so folgt
Führt man die gleiche Überlegung für -u durch,
folgt die Behauptung.
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